Freitag, 20. März 2009

Gesetzesentwurf zum Thema Gesundheitsförderung (23. Nov. 2007)

Wenn man wissen möchte, warum es im Gesundheitswesen nicht vorwärts geht. Verstehen Sie diesen Text?

Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und gesundheitlicher Prävention sowie zur Änderung anderer Gesetze.

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Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention in Lebenswelten
(1) Lebenswelten im Sinne dieses Gesetzes sind abgrenzbare soziale Systeme insbesondere des Wohnens, Arbeitens, Lernens, Studierens und der Freizeitgestaltung einschließlich des Sports und des Spielens. Träger von Lebenswelten sind natürliche oder juristische Personen, die Lebenswelten betreiben, unterhalten oder nutzen. Hierzu zählen auch die Einrichtungen nach §§ 19, 19a des Ersten Buches Sozialgesetzbuch sowie Vereine, Verbände und Personengesellschaften, insbesondere Sport- und Wandervereine, Wohlfahrtsverbände und Sozialeinrichtungen, Personal- und Betriebsräte gemeinsam mit dem Arbeitgeber, die Angebote der Gesundheitsförderung nach Absatz 2 in Lebenswelten durchführen wollen.

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§ 5

Ziele der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Prävention
(1) Der Nationale Präventionsrat beschließt, unter Einbeziehung insbesondere ärztlichen, psychologischen, sozialwissenschaftlichen, ernährungswissenschaftlichen, sportwissenschaftlichen, physiologischen und anderen fachspezifischen Sachverstands:

1. vorrangige Ziele der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Prävention mit Bezug zu gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen oder Verhältnissen sowie Krankheitsrisiken, präventiv beeinflussbaren Krankheiten oder ausgewählten Bevölkerungs- oder Altersgruppen (Präventionsziele) und

2. Teilziele zur weiteren Konkretisierung der Präventionsziele.


(2) Die Präventionsziele und Teilziele nach Absatz 1 sind zur einheitlichen Ausrichtung der Präventionsträger nach § 3 verbindlich. Soweit im Verantwortungsbereich eines Präventionsrates Land nach § 7 besondere Bedarfslagen für Leistungen der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Prävention bestehen, kann er die Präventionsziele nach Absatz 1 entsprechend ergänzen.

(3) Als Maßstab für die Überprüfung, ob die Präventionsziele und ihre Teilziele erreicht sind, werden geeignete Zielgrößen bestimmt.

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Den Link dazu habe ich auf der Webseite BIG gefunden.


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Verbrauch der Arzneimittel steigt und steigt und steigt...

Im Jahre 2008 haben die niedergelassenen Ärzte den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen Medikamte in Höhe von ... verordnet:

Bundesweit: mehr als 30,2 Milliarden Euro
Mecklenburg-Vorpommern: 771 Millionen Euro (5,3 Mio mehr als 2007)

Der pro Kopf-Verbrauch liegt bei:
Bundesweit: 430 Euro ( 415 Euro für 2007)
Mecklenburg-Vorpommern: 511 Euro (499 Euro für 2007)

Da stellet sich die Frage:
1) Werden die Medikamente immer teurer oder werden wir immer kränker? Helfen die Medikamente zur Genesung oder stabilisieren sie nur den Krankheitsstatus? Der Patient ist ja auch ein Kunde für den Arzt, die Apotheke, die Pharmaindustrie, den Physiotherapeuten.... Ein "zahlender Kunde", den ich nicht verlieren möchte.
2) Gibt es Regionen in Deutschland, in denen man gesünder ist, gesünder lebet oder einfach nur anders therapiert wird.

Also, steht die Heilung immer an an erster Stelle? Laut dem Hippokratischen Eid sollte dies so sein. Aber auch Ärzte und Krankenhäuser etc. führen ein "Wirtschaftsunternehmen".



Gerade habe ich noch einen Artikel zu diesem Thema gefunden:

"Mecklenburg-Vorpommern solle nicht nur Gesundheitsland Nummer eins nach außen hin werden, sagte Sellering.

Das Land habe die Verpflichtung, dass es allen Bewohnern gutgehe.

Die Mitglieder wollen deshalb den Angaben zufolge gemeinsam einen Landesaktionsplan umsetzen, den das Land vor wenigen Wochen als erstes Bundesland vorgelegt hat.

Der Plan umfasst zehn Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention."


Der Artikel wurde am 18.September 2008 geschrieben.


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