Samstag, 7. März 2009

Masern - BRD - EU - WHO

mehr zur: Aufarbeitung von Behörden auf Landesebene, Bundesebene, Europa und durch die WHO

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gibt auf seiner Webseite eine Übersicht über die zugelassenen Masern Impfstoffe. Die offiziellen Informationen findet man im Bundesanzeiger.

Auf EU-Ebene gibt es die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMEA). Sie ist eine dezentrale Einrichtung der Europäischen Union mit Sitz in London. Ihre Hauptaufgabe besteht im Schutz und in der Förderung der Gesundheit von Mensch und Tier durch die Beurteilung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln. Die Zulassung aller mit Hilfe biotechnologischer oder sonstiger hochtechnologischer Verfahren hergestellten Arzneimittel, die zur Anwendung bei Mensch und Tier vorgesehen sind, muss über das zentralisierte Verfahren erfolgen.

Verschiedene Studien in Entwicklungsländern zeigten einen günstigen Effekt der Gabe von Vitamin A auf die Komplikationsrate und Sterblichkeit. Der Mechanismus der Wirkung ist dabei unklar. Die WHO empfiehlt die Vitamin A-Gabe im Krankheitsfall in Regionen, in denen ein Vitamin-Mangel angenommen werden kann oder in denen die Sterblichkeitsrate über einem Prozent liegt. Untersuchungen über eine Vitamin-A-Therapie in westlichen Industrieländern existieren nicht. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes enthalten keine Vitamin-Gabe.


Die WHO unternimmt vielfältige Studien zum Thema Masern. Sie untersucht und katalogisiert die verschiedenen Genotypen. In Euroa wurde imZeitraum von 2005 - 2006 v.a. der Genotyp D6, D4 and B3 dokumentiert. The D4 genotype, first identified during the large outbreak in Romania in 2004, continued to be found in Romania in 2007. The same D4 was also detected during sporadic outbreaks involving mostly Roma or Sinti populations in the Balkans, Germany, Italy, Portugal and Spain. WHO: D4-Typ...

"The absence of genotypes C2 and D7 as well as earlier variants of genotype D6 suggests that several chains of transmission may have been interrupted."... "The Bangkok sequencing laboratory reported recent (2006-07) D5 viruses identified in Thailand and Myanmar, D9 viruses in Java and D4 and D8 in India." In China ist der Genotype H1 sehr verbreitet, D5 wurde in USA, Kanada, UK und Japan gefunden. Genotype D4 in den Ländern von Pakistan bis nach Ägypten. B3 wurde in Somalia, Sudan und Lybien gefunden. (WHO: Global measles network meeting 2007 )

Es sind also verschieden "Stränge" im Umlauf und diese lassen sich im Zuge der Globlisierung nicht einsperren.




Zahlen gelten für die BRD (2001-2007)

Der Masern-Ausbruch 2007 in Düsseldorf wurde wissenschaftlich vom Gesundheitsamt Düsseldorf aufgearbeitet. Es zeigte sich, daß es sich oftmals um Einschleppungen von außerhalb (Urlaub etc.) handelte. Auch gab es außerhalb von Wohgemeinschaften keine nachvollziehbare Übertragung. Es gab auch keinen erkennbaren Zusammenhang zu anderen Ausbrüchen.


Mehr zu diesem Thema:

1) Die Geschichte des Impfens // Ist Impfen sinnvoll oder schadet sie eher? // Was die Pharmazeutische Industrie verschweigt ...hier

2) Masern - Impfen oder doch lieber nicht? hier

3) Aufarbeitung von Statistiken durch die BRD - EU- WHO: hier

Masern - impfen oder doch lieber nicht?

Die Krankheit Masern ist eine durch das Masernvirus hervorgerufene, hoch ansteckende Infektionskrankheit, die vor allem Kinder betrifft. Masern können bakterielle Infektionen begünstigen und in einem von tausend Fällen zu einer Hirnentzündung führen. Eine von 10.000 bis 20.000 Masernerkrankungen verläuft Schätzungen zufolge tödlich. Nicht die Masern sind i.d.R. das Problem, sondern die Komplikationen, die sich daraus ergeben können.

Eine spezifische antivirale Therapie, die gegen das Masernvirus gerichtet ist, existiert nicht. In der akuten Krankheitsphase soll Bettruhe eingehalten werden. Als symptomatische Therapie können fiebersenkende Medikamente und Hustenmittel eingesetzt werden. Bakterielle Superinfektionen wie eine Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung werden mit behandelt.

Welchen Stellenwert haben die Masern innerhalb der 20 meldepflichtigen Krankheiten? Sie stehen an 19. Stelle.





2000 wurde das Gesetz "Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" (Infektionsschutzgesetz IfSG vom 20. Juli 2000 ) in Kraft gesetzt, in dem u.a. gereglt wurde, daß Masern zu den meldepflichtigen Infektionskrankheiten zählt und dies umgehend an das Gesundheitsamt weitergegeben werden muß. Dort heißt es dann weiter: "Wenn in Gemeinschaftseinrichtungen betreute Personen Krankheitserreger so in oder an sich tragen, dass im Einzelfall die Gefahr einer Weiterverbreitung besteht, kann die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen anordnen." Dies bedeutet i.d.R. die Schließung der Einrichtung. Da Masern v.w. bei Kindern auftritt sind dies Kinderbetreuungsstätten, Tageshorte, Schulen etc.

Im Infektionsschutzgesetz IfSG werden auch die § 69: Kosten der Behandlung bzw. die Strafen für die Verbreitung der Kankheit geregelt.

Warum werden die Impfungen so angepriesen? -

Die WHO hat sich zum Ziel gesetzt, die Masern bis 2010 weltweit auszurotten.....


Fortsetzung: Aufarbeitung durch: Paul-Ehrlich-Institut - Infektionsgesetz - EU - WHO


Mehr zu diesem Thema:

1) Die Geschichte des Impfens // Ist Impfen sinnvoll oder schadet sie eher? // Was die Pharmazeutische Industrie verschweigt ...hier

2) Masern - Impfen oder doch lieber nicht? hier

3) Aufarbeitung von Statistiken durch die BRD - EU- WHO: hier
 
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