Montag, 16. Februar 2009

Alzheimer - Altersdemenz: Ursache endlich entdeckt?

Im Jahre 2002 wurde das Gen DREAM gefunden, welches wesentlich an der Schmerzverarbeitung beteiligt ist. Gleichzeitig scheint es auch einen großen Einfluss auf das Lernen und die Gedächtnisleistung zu haben.

"Ein Zusammenhang mit der Entstehung von Morbus Alzheimer ist nach Ansicht der Forscher nicht unwahrscheinlich" stellte das Neurobiologen Ángel Manuel Carrión von der Universität Pablo de Olivade in Sevilla fest. Bereits Mitte 2008 wurden Studien veröffentlicht, die eine Entgleisung der Kalziumregulation als eigentliche Ursache der Alzheimer-Erkrankung nahe legen. Die bekannten Ansammlungen von Amyloid-Protein wären demnach ebenfalls als Folge des abnormen Kalziumstoffwechsels der Gehirnzellen zu interpretieren.

Somit scheint die Kalzium-Balance sowohl Schmerzwahrnehmung als auch Gedächtnisleistung und Gehirnalterung zu beeinflusst. Dies ist ein interessanter Ansatz für die Behandlung des Morbus Alzheimer, aber auch für die vielen chronisch Schmerzkranken.

gefunden auf: www.scinexx.de; 16. Feb. 2009


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Blutgruppendiät - Ist dies meine ideale Diät?

Eine seltene Stilblüte ist die Blutgruppendiät. Der Begründer (Peter d´ Adamo, USA, 1996). Seine These: Menschen vertragen einige Nahrungsmittel besser als andere, je nach dem, welcher Blutgruppe sie angehören. Der Grund liegt für d´ Adamo in Lebensmittel-Eiweißen, so genannten Lektinen, die mit dem Blut reagieren. Einige Lebensmittel lösen bei Menschen bestimmter Blutgruppen eine Abwehrreaktion des Immunsystems aus, ihr Blut verklumpt. Seine Thesen führt der Amerikaner auf das versetzte Entstehen von Blutgruppen in der Evolution zurück.

Blutgruppe 0 sei vor 40.000 Jahren entstanden, als der Mensch als Jäger und Sammler sich vorwiegend von Fleisch ernährte. Deshalb rät d´Adamo den Menschen dieser Blutgruppe vor allem zu tierischen Nahrungsmitteln.

Blutgruppe A sollte auf eine vegetarische Ernährung achten, viel Getreide und Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst werden von d´ Adamo empfehlen. Zurückhaltung ist bei Fisch und Milchprodukten gegeben.

Blutgruppe B verträgt Wild, Hammel, Lamm und Tiefseefische wie Kabeljau und Lachs besonders gut. Hühnerfleisch und Schalentiere sollten vermieden und Getreide und Hülsenfrüchten reduziert gegessen werden. Milch, Obst und Gemüse sind gut verträglich.

Blutgruppe AB sollte vorwiegend auf vegetarische Kost zurückgreifen, um abzunehmen. Ab und zu sind auch Fleisch und Milchprodukte erlaubt.

Rezepte und nähere Angaben zu den Blutgruppen Diäten findet man auf der Webseite zum Thema Abnehmen mit…

Die Diät hat begeisterte Anhänger - aber auch erbitterte Gegner. Aber entscheiden Sie selbst. Auf dem folgenden Video erhalten ärztlichen Rat, welche Diät für welchen Typ am Besten anschlägt:

Wie man eine richtige Diät auswählt

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Blutgruppen - Bedeutung im Westen

In einer dunklen Höhle namens El Sidron im nordspanischen Asturien fanden Forscher die versteinerten Skelette von zwei Männern, die vor 43.000 Jahren lebten. 250.000 Jahre beherrschten die Neandertaler Europa. Sie überstanden drei Eiszeiten, bis sie vor 30.000 Jahren von der Erde verschwanden. Diese Neandertaler gaben den Wissenschaftlern ein in ihren Genen verborgenes Geheimnis preis: Sie hatten die Blutgruppe 0 – genauso wie viele moderne Menschen von heute.

Für uns „Westler“ ist die Blutgruppe nur wichtig bei einer eventuellen Blutübertragung. Somit sollte bei einem Blutspendetermin unbedingt diese Information in den Blutpaß eingetragen werden. Allerdings wird vor einer Blutübertragung immer noch eine sogenannte Kreuzprobe gemacht, um zu überprüfen, ob die Blutqualitäten sich untereinander vertragen oder ob es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen kann: Erhält beispielsweise der Träger der Blutgruppe B eine Transfusion mit Blut der Gruppe A, so bewirken die auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befindlichen Antigene der Gruppe B bei dieser eine Blutverklumpung (Agglutination), da sich die Antikörper gegen die Oberflächenmoleküle des Spenderblutes der Gruppe A wenden. Es kommt zu Immunreaktionen, die bis zum Kreislaufkollaps führen können. Nur die Blutgruppe AB besitzt keinerlei Antigene. Neben der Blutgruppe ist auch der sogenannte Resusfaktor (pos./neg.) wichtig.

Am 14.11.1901 veröffentlichte der österreichische Bakteriologe Karl Landsteiner erstmals seine Entdeckung über die unterschiedlichen Blutgruppen in einer Fachzeitschrift und gilt damit als deren Entdecker. Gemeinsam entdeckten Karl Landsteiner und Alexander Salomon Wiener 1937 das Rhesussystem. Eine Bezeichnung einer genauen Blutgruppe wäre somit: Blutgruppe A rh pos, Blutgruppe 0 rh neg, …

Die Entdeckung dieser Unterscheidungsmerkmale im Blut sind also erst seit ca. 100 Jahren bekannt. Sie wurden in einer Zeit getätigt, als man den „Menschen“ nach äußeren Merkmalen zu klassifizieren versuchte. So wurden ganze Mengschengruppen und z.B. deren Intelligenz nach Kopfgröße, Nasengröße etc. eingeteilt. (vg. Drittel Reich und deren Einteilung der Menschen). Was liegt also näher, als das System der Einteilung von Chraktereigenschaften auf so essentielle Bestandteile wie die Blutgruppen anzuwenden. (vgl. Blutgruppen und Charakteranalyse in Japan)


Falls man eine seltene Blutgruppe (AB) haben sollte, so wäre es gut sich in einem Register für mögliche Blutspender bzw. Knochenmarkspender eintragen zu lassen (Bsp.: gültig für die Schweiz), damit man im Notfall auf dieses Reservoir zurückgreifen kann. Der Normalfall ist A bzw. 0. Dann kommt B und am seltesten ist AB. Allerdings sind diese Werte je nach den einzelnen Ländern unterschiedlich verteilt. Die Tendenz bleibt jedoch erhalten. Als „Universalspender“ gilt der Typ 0, da er sich am besten mit allen andern Blutgruppen verträgt. Als weiters Unterscheidungssystem wird heute auch noch das Kell-System herangezogen. Über die eigentliche Vererbung ist man sich aber noch nicht ganz im klaren.

Vor großen eigenen Operationen kann man heute auch „Eigenblutspenden“ anlegen und einlagern lassen. Man ist dadurch blutmäßig autarkt und kann somit auf fremdes Blut verzichten. Viele Patienten tun dies mittlerweile, wenn sie eine Operation längerfristig planen können.

Video 1: Erster Blutwerte erhält man direkt beim Spenden ....
Teil 1

Video 2: weiter dann im Labor.

Teil 2

Der genaue Weg wird hier auf den beiden Videos sehr gut dokumentiert.



In Schweden werden seit 1975 Blutproben von jedem Staatsbürger eingelagert. Bei jedem Säugling wird mit einem kleinen Stich in die Ferse eine Blutprobe entnommen und sie wird im PKU-Register (eine staatliche Biobank) eingelagert. Dort wird die Probe auf Krankheiten hin untersucht, deren Symptome erst in einem späteren Lebensalter sichtbar werden könnten. Die Probe wird gelagert und darf für Forschungszwecke - und ausschließlich für Forschungszwecke - verwendet werden.

Positiver Aspekt: Man kann Krankheitsforschung betreiben und sogar Verbrecher ausfindig machen. Der letzte öffentlich bekannt gewordene Fall stand im Zusammenhang mit der Suche nach dem Mörder der Außenministerin Anna Lindh 2003. Damals war im PKU-Register tatsächlich das letzte Puzzleteil gefunden worden, um den Mörder zu überführen.

Negativer Aspekt: Man könnte „vorausschauende“ Selektion betreiben und mögliche „unwirtschafltiche“ Angestellte schon im Vorfeld „aussortieren“. Man kennt dies ja bereits heute: junge Frauen werden seltener eingestellt, weil sie ja schwanger werden könnten.

Auch in Deutschland kann man die Nabelschnurblut einfrieren lassen. Ob dies nur ein „Geschäftsmodell“ ist oder auch einen wirklichen Nutzen für den Patienten hat, wird die Zukunft zeigen. Die Möglichkeiten der Nutzung dieser Zellen steigt stetig und somit auch die Möglichkeit positiv auf Krankheiten (Hirnschaden, Diabetes, Leukämie…) reagieren zu können. Ob irgendwann die Kassen mitspielen? Wer weiß.


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Charakteranalyse nach Blutgruppen - was steckt dahinter?

Kennen Sie Ihre Blutgruppe? Nein. Dann ist dies für Deutschland fast normal. Nicht jedoch für Japan. Dort kennt jeder seine Blutgruppe und sie hat fast die Bedeutung wie hierzulande das Sternzeichen. In Japan werden den einzelnen Blutgruppen (A, B, AB, 0) ganz spezifische Charaktereigenschaften zugewiesen.

Gruppe A: Der „Bauer“
Positive Züge: Aufrichtig, schöpferisch, einfühlsam, umsichtig, hart
Negative Züge: Anspruchsvoll, zu ernst, konservativ, kompromisslos

Gruppe B: Der „Jäger“
Positive Züge: Ausgelassen, tatkräftig, heiter, interessiert, liberal, kontaktfreudig
Negative Züge: Egoistisch, unverantwortlich

Gruppe AB: Der „Humanist“
Positive Züge: Gelassen, beherrscht, überlegt, effizient, rational
Negative Züge: Kritisch, unentschlossen, schüchtern

Gruppe O: Der „Krieger“
Positive Züge: Liebenswürdig, gesellig, optimistisch.
Negative Züge: Eitel, achtlos, arrogant


Begründer dieser Idee war der japanische Psychologe Furukawa Takeji (1927) und dessen Nachfolger Nomi beschrieb seinen Ansatz mit den Worten: „Jeder Teil von Ihnen - ob Nase, Augen, Haare oder Gehirn - trägt die gleiche Blutgruppe. Es erscheint nur natürlich, dass Ihre Persönlichkeit und Ihre Gefühle [davon] auch beeinflusst werden.“

Dies ist an sich nicht weiter schlimm. Aber wenn bei der Einstellung vom Personalchef nach der Blutgruppe gefragt wird, Geschäftskontakte zustande kommen oder auch nicht, dann fragt man sich nach dem wissenschaftlichen Hintergrund dieser These. Eine Anfälligkeit für bestimmte Gebrechen ist durchaus auch von der Blutgruppe abhängig, ein eindeutiger Beweis über einen Zusammenhang Blutgruppe und Persönlichkeit steht wissenschaftlich aber noch aus.



Nomi zufolge handelt es sich bei Menschen mit Blutgruppe A um reservierte, pünktliche und regelkonforme Personen, während solche mit Blutgruppe 0 eher aufgeschlossen und individualistisch seien – A ist sowohl in Japan als auch in Deutschland der häufigste Blutgruppe, während 0 in Afrika die größte Gruppe darstellt. Nach japanischer Einteilung wäre der "Bauer" in Japan und Deutschland vorherrschend, in Afrika jedoch der "Krieger".


In einer dunklen Höhle namens El Sidron im nordspanischen Asturien fanden Forscher die versteinerten Skelette von zwei Männern, die vor 43.000 Jahren lebten. 250.000 Jahre beherrschten die Neandertaler Europa. Sie überstanden drei Eiszeiten, bis sie vor 30.000 Jahren von der Erde verschwanden. Diese Neandertaler gaben den Wissenschaftlern ein in ihren Genen verborgenes Geheimnis preis: Sie hatten die Blutgruppe 0 – genauso wie viele moderne Menschen von heute.


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