Montag, 2. Februar 2009

Grippewelle in Deutschland

Nun rollt sie wieder einmal: die Grippewelle. Doch wie unterscheide ich eine echte Grippe von einem grippalem Infekt, bzw. einer leichten Erkältung?

Eine echte Grippe hat seinen Ursacher bei einem Virus, dem sog. Influenza-Virus. Es gibt die Typen A, B und C, wobei nur die "Grippe A" (schwere bis lebensgefährliche Krankheitsverläufe) und "Grippe B" (mittelschwere K.) für den Menschen gefährlich sind. Leider verändern sich Erreger regelmäßig, so daß permanent ein neuer Impfstoff produziert werden muß.

Übertragen wird der Virus durch Tröpfcheninfektion, so daß große Menschenmassen als ideale Verbreitungsorte gelten. In den kalten Jahreszeiten sind die ersten Eintrittsort, die Schleimhäute, starkt strapaziert (kalte Luft, geringe Luftfeuchtigkeit) und der Virus kann ungehindert die körpereigenen Schutzsysteme überwinden. Die Kälte an sich ist keine Ursache für die Grippe, da diese auch in den Sommermonaten oder sogar in den Tropen auftreten kann.

Die Ansteckungsgefahr für die Umwelt (Arbeitskollengen, Familie...) besteht 1-2 Tage vor dem ersten Ausbruch der Krankheitssyptome bis noch für etwa 7 weitere Tage nach Ausbruch der Erkrankung.


Was sind die ersten Krankheitszeichen: ein allgemeines Krankheitsgefühl, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit. Auch kann die Grippe mit Fieber (evtl. bis über 41 Grad) verbunden sein.

Was tun, wenn es einen erwischt hat: Nun, man sollte sich ungedingt krank schreiben lassen und nicht zur Arbeite quälen. "Man ist ja unerstetzlich", " So schlimm ist das doch noch gar nicht". Damit tut man sich und der Umgebung keinen Gefallen. Wenn man das Gefühl hat, daß der Körper die Erkrankung nicht selber meistern kann, dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es gibt sog. Neuraminidase-Hemmer, also Medikamente, die die Vermehrung der Viren unterbinden können.

Hausmittel: Ansonsten: viel Schlafen, viel Trinken, damit die Stoffwechselprodukte der Viren, (= Giftstoffe für den menschlichen Körper) ausgeschieden werden können. Die altbekannten Fußwickel können Fieber absenken. Wenn der Körper kein Verlagen nach Speisen hat, so sollten Sie dies respektieren. Eine "Diät" hat noch niemandem geschadet. Der Körper ist sowieso mit der Erkrankung beschäftigt. Irgendwann verlangt der Körper wieder nach Essen und dann hat sich bestens eine leichte Hühnersuppe bewährt. Tees dienen der Flüssigkeitsaufnahme, können aber auch die Ausscheidung der Leber unterstützen. Auch helfen viele Kräuter dem menschlichen Körper. Mehr dazu auf diesem Video: Herbstgewürze

Vorbeugende Maßnahmen: sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Haut und der Lunge. Bedingt durch die Kälte verengen sich die Kapillaren und versorgen so die äußersten Hautschichten nicht mehr so optimal mit Blut, wie das in wärmeren Jahreszeiten der Fall ist. Man erkennt dies an der trockeneren Haut im Winter. Auch leichtes Joggen oder intensives Spaierengehen trägt zu einer Anti-Grippe-Therapie bei, da die Viren keinen Sauerstoff vertragen. (Für Viren ist Sauerstoff Gift). Bei den Tees kann man auf die Kräuterzusammenstellungen der Maria Treben zurückgreifen: Holunderblüten, Huflattich, Kamille, Lindenblüten,Löwenzahnwurzeln, Walderdbeerenbllätter und Wiesengeißbart.



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Auch schwören Leute auf die präventive Wirkung der Schwedenkräuter (Bestellmöglichkeit: Schwedenkräuter ): 1 TL Schwedenkräuter auf 1 Glas Wasser. Dieses mogens getrunken - und man bekommt keine Grippe. Andere Personen schwören auf die Wirkung von Wasservater Kneip (Kneipsche Güsse). Hat man sich einen Husten zugezogen, so wirken Tees mit Efeu ganz wunderbar schleimlösend (Maria Treben). Daneben gibt es noch sog. Heilpilze, die eine starke entgiftende Wirkung haben. Auch viele homöopathische Mittel sind auf dem Markt erhältlich.

Allgemein wichtig ist, daß der Körper immer gut entgiftet wird. Dies kann mittels bestimmter Lebensmittel, Tees, Bäder, Kneippsche Anwendungen, Joggen oder Wandern erfolgen. Hören Sie auf den Körper, wenn dieser nach vermehrter Ruhe und Schlaf verlangt. Meiden Sie große Menschenansammlungen und benutzen Sie gezielt die Seife als "antivirales Mittel". Auch Sport sollte bei einer Grippe nicht ausgeführt werden. Zum einen ist die Verletzungsgefahr erhöht, aber auch das Immunsystem wird strapaziert, da der Körper auf Regeneration und nicht auf Leistung ausgelegt ist.

Wenn Sie nun in einem "Dienstleistungsgewerbe" tätig sind, dann hilft auch schon eine "gesunde" Einstellung, eine leichte Ernährung, leicht vergrößter Körper-Abstand, das Vermeiden des "Händeschüttelns". vermehrtes Desinfektieren der Hände ist zwar schlecht für die Viren, aber auch für die eigene Haut. Somit sollte ein vermehrter Hautschutz betrieben werden. Auch das regelmäßige Praktizieren von Tai Chi- und Qigong-Übungen kann eine Grippe a)generell verhindern oder b) den Ausbruch abbremsen oder c) die Abheilung beschleunigen.


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