Montag, 27. Juli 2009

Kopfschmerzen Ursachen durch Temperaturveränderungen

Forschungen haben wieder einmal bestätigt, daß starke Kopfschmerzen durch Temperaturveränderungen entstehen können. Generell kann man sagen, daß vermehrte Kopfschmerzen auftreten bei folgenden Veränderungen:

• Höhere Temperaturen und niedriger Luftdruck können zu einer erhöhten Auslösbarkeit von Kopfschmerzattacken führen.
• Pro fünf Grad Temperaturerhöhung steigt das Risiko für Kopfschmerzen um 7,5 %

• Interessanterweise spielte dabei nicht die gefühlte Temperatur durch die Patienten eine Rolle, sondern die mit Messgeräten in der Region erfasste Temperatur.

Neben den hohen Temperaturen spielen aber auch die niedrigeren Temperaturen eine entscheidende Rolle bei der Auslösung von Kopfschmerzen. Eine schwedische Studie mit 669 Frauen zeigte, daß jede 13 Frau Kopfschmerzen bekam, wenn sie 150 ml eiskaltes Wasser in einem Zug mit einem Strohhalm austrank. Frauen mit aktiver Migräne litten waren sogar doppelt so häufig betroffen. [An aktiver Migräne leidet man, wenn man ein oder mehrmals in dem vergangenen Jahr an einer Migräneattacke gelitten hat.]

"Wenn etwas sehr Kaltes den Gaumen oder die Rachenwand berührt, wird dieser Reiz auf die dahinter liegenden Blutgefäße übertragen. Die Blutgefäße "verkrampfen" sich dadurch gewissermaßen und führen zu heftigen wwwwen, meist im Stirnbereich oder an den Schläfen", erklärt Dr. Jan-Peter Jansen von der Stiftung Kopfschmerz in Berlin das Phänomen.

Die Studie weist deutlich darauf hin, dass Umweltfaktoren für die Auslösung von Kopfschmerzen mitverantwortlich gemacht werden können. Gerade bei entsprechenden Wetterveränderungen ist es wichtig, dass Migränepatienten sorgfältig Verhaltensregeln einhalten. Dazu gehören ein regelmäßiger Tagesablauf, die Einnahme von Mahlzeiten zu festen Zeiten, regelmäßige Pausen, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie Zeiten für Entspannung.

Dass "extreme" Temperaturen einen Einfluss darauf haben, konnte eine schwedischen Studie zeigen, an der 669 Frauen teilnahmen. Danach bekam jede Dreizehnte Kopfschmerzen, wenn sie 150 Milliliter eiskaltes Wasser in einem Zug mit einem Strohhalm austrank. Frauen, die eine aktive Migräne hatten, also ein oder mehrmals in dem vergangenen Jahr an einer Migräneattacke litten, waren sogar doppelt so häufig von Kopfschmerzen betroffen. "Wenn etwas sehr Kaltes den Gaumen oder die Rachenwand berührt, wird dieser Reiz auf die dahinter liegenden Blutgefäße übertragen. Die Blutgefäße "verkrampfen" sich dadurch gewissermaßen und führen zu heftigen Kopfschmerzen, meist im Stirnbereich oder an den Schläfen", erklärt Dr. Jan-Peter Jansen von der Stiftung Kopfschmerz in Berlin das Phänomen.

Gegen Kopfschmerzen kann man also angehen, wenn man weiß was für ein Typ man ist. Ist der Auslöser die Kälte, dann sollte man Wärme zuführen (Tee, Kleidung, Zimmertemperatur). Ist es die Hitze, dann sollte man sich in kühle Räume zurückziehen, leicht kühle Getränke zu sich nehmen und den Körper kühlen.

• Sank der Luftdruck, so erhöhte sich das Schmerzrisiko ebenfalls.
Beim Luftdruck ist leider nicht sehr viel auszurichten, außer man würde in eine Druckkammer gehen.

• Eine erhöhte Luftverschmutzung hat keine deutliche Verbindung zur Triggerbarkeit von Kopfschmerzen.


Wenigsten ein beruhigender Aspekt, daß die Stadtluft an sich keine Kopfschmerzen auszulösen scheint.



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