Samstag, 28. Februar 2009

Wieviele Rezepte für Krankengymnastik bekommt man eigentlich?

Sie kennen dieses Problem vielleicht auch. Sie haben z.B. Rückenschmerzen und sind zum Hausarzt gegangen. Der hat Ihnen Tabletten gegeben und es wurde nicht besser. Dann kamen Sie zum Orthopäden, der Sie vielleicht geröntgt hat. Dann wieder Tabletten oder Spritzen. Letztendlich kommt dann noch ein Krankengymnastik Rezept.

In der Regel bekommen Kassenpatienten 6 X Krankengymnastik. Privatpatienten oft allerdings 10 X. Wenn dies dann nicht ausreicht, dann muss der Arzt wieder erst überprüfen, ob noch weitere Krankengymnastik notwendig ist.

Nach der Gesundheitsreform darf der behandelnde Arzt einem Patienten insgesamt nur 50 Anwendungen verschreiben. In Ausnahmefällen, bei medizinischer Notwendigkeit, wie chronischen Krankheiten kann der Arzt jedoch diese Gesamtmenge überschreiten. www.mdr.de

Sollte die Krankenkasse weitere Krankengymnastik ablehnen, kann der Patient vor einem Sozialgericht Widerspruch dagegen einlegen. Allerdings ist dieser Weg nur für chronisch Kranke sinnvoll, da bekanntlich der Rechtsweg einen langen Atem hat.

Der gesamte Heilmittelkatalog kann hier eingesehen werden: hier

Nehmen wir das oben genannte Beispiel "Rückenschmerzen". Wenn es sich um eine "Wirbelsäulenerkrankungen mit prognostisch kurzzeitigem Behandlungsbedarf handelt" dann finden sich im Heilmittelkatalog eine Verordnungsmenge von 6 X KG mit einer weiteren möglichen Wiederholung (Folgerezept). Ob das Folgerezept ausgestellt wird hängt vom Arzt und seiner derzeitgen Budgetausschöpfung zusammen. Am Ende des Quartals werden i.d.R. weniger Rezepte ausgestellt, am Anfang deutlich mehr.

Als Behandlungstherapie kann der Arzt vorrangig KG/MT (Krankengymnastik / Manuelle Therapie) und ergänzend noch TR/WT/KT (Traktion oder Wärmetherapie oder Kältetherapie) im Rezept auflisten. Dies wird allerdings erst auf Aufforderung des Patienten aufgelistet, der eine weiterreichende Information durch den Physiotherapeuten erhalten hat. In der Regel steht nur KG auf dem Rezept. Da jedoch auch der Physiotherapeut nach genauen "Buchstaben" abrechnen muß, ist die genaue Angabe für die Abrechnung mit der Kankenkasse nötig. Die Buchstaben KG, MT, WT, KT werden anders bezahlt.

Im Heilmittelkatalog sind viele Behandlungsformen, die in der freien Praxis nicht mehr durchgeführt werden. Zum Beispiel "Hydroelektrische Bäder" oder "Unterwasserdruckstrahlmassage".


Werden in Zukunft Fragen in Foren "Wo bekomme ich noch ein Rezept her" öfters erscheinen? Wird es einen Markt für den "Handel mit Rezepten geben? Sie lachen vielleicht, aber die Betroffenen haben oft ein Problem eine adäquate Behandlung zu bekommen (mehr)


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Beiträge zur Krankenversicherung ab 2010 höher absetzbar

Die werbeträchtige Überschrift "Die Beiträge zur Krankenversicherung sind ab 2010 höher steuerlich absetzbar" vermittelt den Eindruck, daß ab 1.1.2010 es zu steuerlichen Erleichterungen kommen kann.

"Mit diesem Bürgerentlastungsgesetz wird die steuerliche Berücksichtigung der Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeweitet ".

Dies ist jedoch nur ein weiterer Schritt in Richtung zu einer Einheitskrankenkasse! Die Anrechenbarkeit der Beiträge wird auf ein "Basisabsicherungsniveau für die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge umgestaltet". Die Liste der gesetzlichen Grundleistungen decken, so die KK über 90 der Behandlungen ab. Der Markt der Zusatzversicherungen weitet sich jedoch immer weiter aus. Eine ausführliche Auflistung der einzelnen KK finden sie hier als download.

Mi dem Bürgerentlastungsgesetz können ab 2010 alle Aufwendungen steuerlich berücksichtigt werden, die "im Wesentlichen ein der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegepflichtversicherung entsprechendes Leistungsniveau absichern. Gesetzlich und privat Kranken- und Pflegeversicherte, ihre Ehepartner sowie ihre mitversicherten Kinder sollen insoweit steuerlich geichbehandelt werden."


Bisher sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nur in stark eingeschränktem Umfang steuerlich abziehbar. ... In mehreren Beschlüssen stellte das Gericht fest, dass das Prinzip der Steuerfreiheit des Existenzminimums nicht nur das "sächliche" Existenzminimum, sondern auch Beiträge zu privaten Versicherungen für den Krankheits- und Pflegefall schützt, soweit diese existenznotwendig sind (vgl. "Links zum Thema"). Für die Bemessung des existenznotwendigen Aufwands sei auf das sozialhilferechtlich gewährleistete Leistungsniveau als eine das Existenzminimum quantifizierende Vergleichsebene abzustellen.


Hier nun die Änderungen ab 01.01.2010:

Die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung können nach der Neuregelung ab 01.01.2010 in voller Höhe als Sonderausgaben berücksichtigt werden.

Bei den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gilt ein Abschlag von vier Prozent. Der pauschale Abschlag von vier Prozent wird mit dem Anspruch der Arbeitnehmer auf Krankengeld begründet.

In PKV soll nur die "normale" Leistungen abzugsfähig sein. In einer Rechtsverordnung soll pauschal geregelt werden, wie das über das "Normale" hinausgehende Leistungsniveau berücksichtigt werden soll - also Krankentagegeld, Einzelzimmer, Chefarztbehandlung. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) wollte hierzu erreichen, dass für jeden Versicherten die Kosten seiner Basisabsicherung ausgerechnet wird. Dem widersetzten sich jedoch andere Ministerien, weil sie den damit verbundenen Bürokratieaufwand fürchteten.


Werden auch Beiträge für Wahl- und Zusatzleistungen steuerlich berücksichtigt?

Nein, mit Beiträgen für Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung und mit Zusatztarifen in der privaten Krankenversicherung werden Leistungen abgesichert, die über die Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen hinausgehen (z. B. Chefarztbehandlung, Einbettzimmer). Beiträge, mit denen ein Absicherungsniveau oberhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erreicht wird, werden steuerlich nicht berücksichtigt. (www.bundesfinanzministerium.de


Was passiert, wenn die alte Regelung für mich günstiger ist als die neue? Muss ich dann mehr Steuern zahlen?

Nein. Auch das Bürgerentlastungsgesetz sieht von 2010 bis 2019 eine so genannte Günstigerprüfung vor. Das bedeutet, dass in jedem Einzelfall geprüft wird, ob die bisherige oder die neue Rechtslage für den Steuerpflichtigen günstiger ist. Die Günstigerprüfung bezieht das bis Ende 2004 geltende Recht ein. Hätte der Steuerpflichtige hiernach der noch geltenden Rechtslage höhere Beiträge als Vorsorgeaufwendungen geltend machen können, dann kann er den höheren Betrag unter den bereits genannten Voraussetzungen bis zum Jahr 2019 auch weiterhin absetzen.


Wie werden die Abzüge im Lohnsteuerverfahren berücksichtigt?

Es wird bei der Lohnsteuerberechnung eine Vorsorgepauschale berücksichtigt. Durch diese Vorsorgepauschale wird ein möglicher Sonderausgabenabzug vorweggenommen. Die Eintragung eines Freibetrages für Vorsorgeaufwendungen auf der Lohnsteuerkarte ist daher nicht notwendig.



Haben diese Änderungen Auswirkungen auf Ihre Steuererklärungen 2008 und 2009?

Nein, bleibt aber noch alles beim Alten. Für die Steuererklärungen 2008 und 2009 können Selbstständige nach wie vor maximal 2.400 Euro und Arbeitnehmer höchsten 1.500 Euro für sämtliche Versicherungsbeiträge - einschließlich der Prämien für Haftpflicht-, Arbeitslosen-, Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherungen - mit Ausnahme der Altersvorsorgeaufwendungen absetzen.

Bei zusammen veranlagten Ehepaaren werden die jeweiligen Höchstbeträge für jeden Partner zu einer Summe addiert.




Kein Abzug mehr für Haftpflicht- und Lebensversicherung

Prämien zu kapitalgedeckten Lebensversicherungen und zur Haftpflichtversicherung werden dagegen ab 2010 nicht mehr berücksichtigt. Übergangsregelungen bis zum Jahr 2019 sollen hierbei jedoch eine Schlechterstellung der Steuerzahler gegenüber dem Status quo vermeiden.

Beschlüsse BVerfG: 2 BvL 1/06, 2 BvR 1220/04, 2 BvR 410/05

Gefunden auf: www.gesundheitsstrukturreform.de





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Gericht verbietet Physiotherapeuten Osteopathie anzuwenden

Sachverhalt:

Ort: Verwaltungsgericht Düsseldorf, 7 K 967/07
Datum: 08.12.2008
Gericht: Verwaltungsgericht Düsseldorf
Spruchkörper: 7. Kammer
Entscheidungsart: Urteil
Aktenzeichen: 7 K 967/07

Lebenslauf:

1978
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Masseur und medizinischer Bademeister

1996
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Physiotherapeut

Oktober 1999 bis April 2005
Ausbildung zum Osteopathen: "indem er jeweils an Wochenenden an Lehrgängen am “College für angewandte Osteopathie” in N teilnahm"

9. April 2005
Mit dem "Zertifikat” durch die Schule bescheinigt sie, "der Kläger habe die Endprüfung über die fünfjährige Ausbildung in osteopathischer Therapie vor dem Prüfungsgremium mit Erfolg bestanden."


Ferner stellte die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (BAO), der Dachverband der “in Deutschland führenden Osteopathie-Verbände und -Schulen” (so die Homepage der BAO) für den Kläger unter dem 1. November 2005 eine “Urkunde” aus, nach der er “aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung in der Osteopathie gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der BAO e.V. … die Berufsbezeichnung Osteopath/in - BAO führen” dürfe.


Das hört sich aber ganz starkt nach einem Streit zwischen Heilpraktiker und Physiotherapeuten an: Nachdem die örtliche Presse einen Bericht über die osteopathische Tätigkeit des Klägers veröffentlich hatte (”Die Hände helfen heilen”), wies der Beklagte ihn darauf hin, dass es sich um die Ausübung von Heilkunde handele, die nicht innerhalb des Tätigkeitsspektrums eines Physiotherapeuten liege, weshalb sie nach dem Heilpraktikergesetz erlaubnispflichtig sei."


Weiter in der gerichtlichen Entwicklung:
Mit Verfügung vom 13. September 2006 untersagte der Beklagte dem Kläger die Ausübung osteopathischer Anwendungen.

Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus: Physiotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister dürften auf Grund ihrer Ausbildung heilkundliche Aufgaben nur ausüben, wenn diese durch eine ärztliche Verordnung delegiert würden...... [sie sind also direkte Handlangerer der Ärzte und Heilprakitker, wobei ich keinen Heilpraktiker kenne, der Krankengymnastik verschreibt. Da der Arzt i.A. den Berufszweig und die ganzen Möglichkeiten innerhalb der Physiotherapie nicht kennt, verschreibt er nur Krankengymnastik, wobei hier vielfach die Betonung auf Gymnastik liegt. Denn würde er Manuelle Therapie wünschen, müßte er dies ja verschreiben. Wird aber nicht.]


..... und innerhalb des Tätigkeitsspektrums des Berufsbildes bzw. der Ausbildung lägen. [dann dürften viele Anwendungen, die die Masseure und Physiotherapeuten heute anbieten auch nicht durchgeführt werden. Man nehme z. B. KBT - Konzentrative Bewegungstherapie, die allerdings von den KK bezahlt wird. Man nehme Qigong-Kurse, die von den KK bezahlt werden. Man nehme Tai Chi Kurse, die von den KK bezahlt werden]



Weiter in der Begründung:
Nach den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen zum Physiotherapeuten bzw. medizinischen Bademeister werde die Osteopathie nicht unterrichtet. [Zählen Fortbildungen nach der Ausbildungszeit denn gar nicht? ]

Sie sei, da außerhalb der Tätigkeit eines Physiotherapeuten bzw. medizinischen Bademeisters liegend, fachfremd. [Nebenbei: im Rahmen der Heilpraktikerausbildung werden auch keine Kenntnisse der Osteopathie vermittelt! Sind sie somit fachfremde Tätigkeiten?]

Dies habe zur Folge, dass es Physiotherapeuten bzw. medizinischen Bademeistern nicht erlaubt sei, Maßnahmen der Osteopathie durchzuführen.

Der Umstand, dass der Kläger eine länger dauernde Ausbildung im Bereich Osteopathie absolviert habe, ändere daran nichts.


Ich denke, daß der ewige Streit zwischen den Heilpraktikern, den Ärzten und den Physiotherapeuten in Deutschland noch lange andauern wird.

In den Niederlanden ist Osteopathie ein eigenständiges Studienfach (Dauer: 5 Jahre). Die Physiotherapeuten können Diagnosen erstellen und der Patient darf jederzeit zuerst den Physiotherapeuten aufsuchen, um dort schnelle Hilfe für sein Problem zu bekommen.

Wenn der Physiotherapeut in Deutschland diese berufliche Stellung, wie in den Niederlanden, erreicht hat, dann ist er eine dirkete Bedrohung, da Konkurent, für den Arzt und den Heilpraktiker. Seine "Heilmethoden" sind nicht die Tablette, die Spritze, die Tees oder Eigenblutbehandlung, sondern die Heilung durch den direkten Einsatz der Hände.

Teile des Gerichtsurteils:
"... Dies gilt insbesondere für die viszeralen und cranialen Techniken, die ein Osteopath nach den Eckpunkten der Ausbildungs- und Prüfungscurricula der BAO erlernen muss. Diese Techniken, die sich mit den inneren Organen bzw. mit dem Zentralnervensystem befassen, sind nicht Gegenstand der Ausbildung zum Physiotherapeuten."

... "daß eine Gefahr von seiner Tätigkeit nicht ausgehe, vermag sich das Gericht nicht anzuschließen. Dabei kann unterstellt werden, dass von dem Kläger auf Grund seiner umfassenden Ausbildung keine Gefahr für Patienten oder die Allgemeinheit ausgeht."

... " Dies rechtfertigt jedoch nicht die Annahme, er benötige für seine Tätigkeit keiner Erlaubnis. Im Gegensatz zur Ausbildung des Physiotherapeuten ist die des Osteopathen in Nordrhein-Westfalen weder gesetzlich geregelt noch staatlich anerkannt. " [vgl. Urteil im Saarland]

... "Soll der Erlaubnisvorbehalt nicht nur auf dem Papier stehen, müssen die Überprüfung der Befähigung und die Erteilung der Erlaubnis grundsätzlich durch eine staatliche Stelle oder in deren Auftrag vorgenommen werden. " [es liegt also nur an einer staatlichen Prüfung!!!!!!!]

... "Zum einen trägt der Staat die Verantwortung für ein funktionierendes Gesundheitswesen, was Maßnahmen zur Schadensvorsorge einschließt."

... "Da es eine entsprechende Regelung in Nordrhein-Westfalen nicht gibt, muss dort zur Erreichung des Regelungszwecks auf die allgemeinen Vorschriften des Heilpraktikergesetzes zurückgegriffen werden."


Ende der gerichtlichen Auseinandersetzung: 3. Dezember 2008

Nachzulesen unter: Gerichtsurteil

Weiterführende Links:
Was ist Osteopathie, seit wann gibt es die Osteopathie in den Niederlanden


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Donnerstag, 26. Februar 2009

Seltene Krankheit - versteinert - innere Organe

Diese Suchwort Kombination hatte mein Interesse geweckt. Können innere Organe versteinern? Kann man in Versteinerungen die inneren Organe sichtbar machen, ohne das Objekt zu zerstören?

Nun, ich fand einen sehr interessanten Artikel, in dem eine versteinerte Spinne wieder zum Leben erweckt wurde. Ist dies der Weg in die Unsterblichkeit? Ein uralter Menschheitstraum.

Die Spinne war 50* Millionen Jahre alt und war in Bernstein eingefangen. Sie wurde von Herrn Dr. David Penney durch eine Technik namens Very High Resolution X-Ray Computed Tomography (VHR - CT) in 3-D Bilder eingescannt und somit graphisch wieder zum "Leben" erweckt.

[* in anderen Veröffentlichungen ist diese Spinne sogar 53 Mill. Jahre alt]

"Die VHR - CT Technik wurde ursprünglich für die medizinische Diagnostik entwickelt. Hier hilft sie in wenigen Minuten eine volle 3D Rekonstruktion von Fossilien zu erzeugen und erlaubt die digitale Zerlegung der Probe, ohne das Fossile zu beschädigen." (hier den ganzen Artikel lesen)


Auf den Aufnahmen sind nicht nur die Gliedmaßen, die Beißwerkzeuge und zahlreiche andere Details des kleinen Körpers in dreidimensionalen Abbildungen zu erkennen, sondern sogar die inneren Organe.


Wäre es nicht schön auch solch ein gutes Diagnoseverfahren für den menschlichen Körper zu haben? Science fiction Filme und amerikanische "Kriminalistische Sprurensuch-Filme" gehen schon in diese Richtung und zeigen wundervolle Anwendungsbereiche. Mal sehen was die Zukunft so bringt und wie lange wir auf diese Zeiten noch warten müssen.



Was steht hinter der Wort Very High Resolution Computed Tomography (VHR - CT)?

“High-resolution X-ray CT (Computed Tomography) is a completely nondestructive technique for visualizing features in the interior of opaque solid objects, and for obtaining digital information on their 3-D geometries and properties. It is useful for a wide range of materials, including rock, bone, ceramic, metal and soft tissue. High-resolution X-ray CT differs from conventional medical CAT-scanning in its ability to resolve details as small as a few tens of microns in size, even when imaging objects made of high density materials.” hier: weitere Infos und schöne Fotos


Aber Achtung: "Their scanner differs from your everyday medical-use CT scanner in that is has more penetrating power, and greater resolution. In fact, it was custom built for this sole purpose. I know I would not want to be scanned by this one!

Dienstag, 24. Februar 2009

Gratis - medizinisches 3D-Programm zum Herunterladen

Wer sich schon immer für Anatomie interessiert hat, kann nun ein kostenloses 3D-Programm herunterladen.

Eigentlich ein Programm für Medizin-Studenten, ist es auch für den "Nichtfachmann" von großen Nutzen.

Voraussetzung: Windows XP SP2 oder höher; Download (15.6 MB)


Download-Seite: kostenloses 3D-Programm


Aug der Webseite von Next Dimension Imaging gibt es noch weitere Informationen über die wesentlich umfangreicheren Pakete. Allerdings auch teuer!


Ab 26. Januar 2009 gibt es eine deutsche Ausgabe!



Zitat aus der folgenden Webseite von budoten: [lesenswerter Artikel]

"Das in BoneLab integrierte 3D-Skelett ist so detailreich, dass es auf Universitätsebene eingesetzt werden kann. Studenten verwenden das Programm um 3D-Ansichten zu erstellen und mit Bezeichnungen und Notizen zu versehen um sich so die zahlreichen lateinischen Fachbegriffe schnell einprägen zu können. Von Lehrpersonal und behandelnden Ärzten wird BoneLab genutzt um anatomische Sachverhalte zu präsentieren und zu erklären.

Bisher haben aber nicht nur Medizinstudenten und Professoren Gefallen an BoneLab gefunden, sondern auch US-amerikanischen Anklagebehörden. Von deren Forensik-Experten wird es genutzt um Staatsanwälte auszubilden, die den Ankläger in Mordprozessen vertreten."


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weitere kostenlose Programme etc.

1) kostenlose Weltkarte für Blogger

2) kostenloser Lehrgang "Impfen"

Montag, 23. Februar 2009

Tai Chi und Diabetes mellitus Typ II

Auf der Suche nach Studien zu einer Wirksamkeit von Tai Chi stößt man leider immer wieder nur auf allgemeinen Statements wie: "Tai Chi ist gut, weil es enstpannt...".

Umso erfreulicher ist es, wenn dann mal Studien publik gemacht werden, wo Tai Chi und spezielle Erkrankungen "wissenschaftlich" untersucht werden. Was bedeutet hier wissenschaftlich: Man nimmt eine Gruppe von Erkrankten und vergleicht sie mit einer anderen Gruppe, die nicht erkrankt sind und nimmt als Medikament" Tai Chi".

Ist dieser Ansatz sinnvoll? Eher nicht. Sinnvoller wäre es, eine Gruppe mit Diabetikern, die Tai Chi üben mit einer anderen Gruppe zu vergleichen, die eine andere "Sportart" betreibt. Es soll ja bewiesen werden, daß "Tai Chi" als Bewegungssystem funktioniert. Als alternative Bewegungsformen könnte z.B. Wandern, Joggen, Schwimmen, Gymnastik.... ausprobiert werden.

Ein Artikel bei Focus: "Eine kleine Taiwanesische Studie zeigt nun, dass auch mit einem weniger schweißtreibendem Bewegungsprogramm viel auszurichten ist: Kuender Yang und seine Kollegen vom Chang Gung Memorial Hospital haben die Wirkung eines zwölfwöchigen Tai-Chi-Chuan-Kurses untersucht." In einer anderen Veröffentlichung heißt es zusätzlich, daß die Gruppe immer 3 Stunden lang trainiert hat. Dies sagt schon mehr aus.

Die Teilnehmer studierten dabei eine Choreografie ruhig fließender Bewegungsfolgen ein. Welche der vielen Beweungsfolgen innerhalb des Tai Chi? Es gibt hochsthehende oder tiefstehende Positionen dabei. Und damit ist der Grad der Anstrengung sehr unterschiedlich.


An der Untersuchung nahmen 30 Typ-II-Diabetiker und eine gesunde 30-köpfige Kontrollgruppe teil. Es werden keine Angaben über die gesunde Kontrollgruppe gemacht. Auch nicht über das Alter und Geschlecht der teilnehmenden Personen. Man kann nur aufgrund der Aussage "Typ II" indirekt auf das Alter schließen.



Die Taiwaner Forscher fanden heraus, dass die HbA1c-Werte der Diabetiker von im Schnitt 7,59 Prozent auf 7,16 Prozent sanken. Dieser Wert ist ein Hinweis dafür, wie hoch der mittlere Blutzucker in den vorangegangenen Tagen und Wochen war.

Für Nicht-Diabetiker: der HbA1c-Wert ist ein Labor-Test, der den mittleren Blutzucker (Glucose) eines Menschen über die letzten 3 Monate anzeigt. Er gibt an, ob der Blutzucker normal oder zu hoch war.
Warum gerade diese 120 Tage? Nun, dies hat mit der Eigenschaft des Blutes (Lebendsdauer der roten Blutkörperchen = 120 Tage) und der Eigenschaft des Zuckers (er bindet sich an die roten Blutkörperchen) zu tun. Ziel für den Diabetiker ist es einen ständigen Wert von unter 7 zu behalten. Permanente Wert über 8 können zu Spätfolgen führen.


Dies Aussage, daß der HbA1c-Wert-Wert sich abgesenkt hat, sagt nur aus, daß das Bewegungssystem Tai Chi etwas bewirkt hat. Aber ist nun besser als andere Bewegungssysteme?


Außerdem beruhigten sich durch Tai Chi Chuan die unterschwelligen Entzündungsprozesse im Körper der Diabetiker. So besserte sich die Funktion bestimmter Immunzellen, der sogenannten die T-Helfer-Zellen. Die Werte des Signalstoffs Interleukin-12, das Entzündungsprozesse ankurbelt, sanken. Dafür stiegen die von Interleukin-6, das Entzündungsreaktionen eindämmt.


Von dieser Wirkung können auch andere Erkrankte (Neurodermitis) berichten. Sie haben mit dem Tai Chi dahingehend Erfolge, daß sie weniger bis keine Medikamente mehr benötigen. (Erfahrungsberichte einiger Schüler von mir). Dies wurde über andere Bewegungssysteme nicht erreicht.


Es ist schön in den Zeitungen Artikel über die Wirkweise des Tai Chi zu lesen, aber leider werden die Fakten teilweise doch sehr starkt verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen. Den Originalartikel (c/f British Journal of Sports Medicine) konnte ich leider nicht einsehen.


Ich praktiziere nun seit 1980 Tai Chi und Qigong und bin von der Wirksamkeit absolut überzeugt. Es zeigen sich sehr gute Resulte im präventiven Bereich, ebenso wie in der Reha bzw. im krankengymnastischen / physiotherapeutischen Bereich. Viele Patienten kamen erst durch den Einsatz östlicher Methoden zu sichtbaren Erfolgen.


weitere interessante Links:

1) Tai Chi and Diabetes von Bill Douglas
2) Kursübrsicht Bonn
3) netdoktor.de: Diabetes mellitus Typ II
4) Zuckerberatung


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Tai Chi Chuan - Tai Ji Quan - Taijiquan

Tai Chi erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings erst seitdem die Krankenkassen dieses als "förderungswürdige" Bewegungform erkannt haben. Und manch einer kommt nur in die Kurse, "weil die Kasse bezahlt".

Was ist der Ursprung von Tai Chi? Welche Vielfalt gibt es innerhalb des Tai Chi? In den folgenden Artikeln werden Formen, Stile, gesundheitliche Aspekte, aber auch der kämpferische Teil des Tai Chi vorgestellt.


Der Name Tai Chi ist eine Kurzform. Der ausführliche Name ist "Tai Chi Chuan", auch als Tai Ji Quan oder neuerdings als Taijiquan bekannt. Das Wort Quan (= Chuan) heißt "Faust" und besagt nur, daß man keine Waffe in der Hand hält. Tai Chi Jian z.B. heißt die Tai Chi Schwert-Form.

Wenn ich nun sage, ich betreibe Tai Chi, dann sagt dies noch nicht viel aus. Es gibt innerhalb des System 5 große Stilrichtungen (Chen-, Yang-, Wu-, Sun-, Hao- bzw. W'u-Stil). Außerhalb dieser Aufzählung existieren noch der Lee-Stil und der Wudang-Stil mit eigenen Wurzeln. Über das Entstehungsalter gibt es verschiedene, stark umstrittene Angaben. Ebenso über über die Entstehungslegenden.

Hier nun drei "Entstehungslegenden":

Zhang Sanfeng (12. / 15. Jhd) gilt als mythologischer Begründer des Tai Chi. Er war ein daoistischer Mönch und bekam seine "Erkenntnisse" in einen Traum auf dem Berg Wudang vom Kaiser Xuan Wu (2697-2597 v.u.Z.) vermittelt. "Die Idee des Tai Chi als "Geschenk" der Götter an die Menschen". Die zweite Legende besagt, daß Zhang Sanfeng zwei Tiere (Kranich, Schlange) beobachtet hat, wie sie miteinander gekämpft haben und dabei soll er die Technik des Tai Chi erkannt haben. Das "Prinzip der geraden aber auch gewundenen Bewegungen und ihre Beziehung zueinander". Die dritte und etwas handfestere Legende ist, daß General Chen Wanting (1597-1664) im hohen Alter sich zurückgezogen hat und einen neuen effektiven Kampfstil entwicklet hat. Er hat dabei aus vielen anderen Kampfstilen die effektivsten Techniken zu einer neuen Stilrichtung verschmolzen. Ein neuer Aspekt seines Kampfstiles war, daß "Zurückweichen" von Vorteil sein kann und nicht ein Zeichen von Schwäche ist. Dieser Gedanke ist einmalig in seiner Zeit.


Wichtig ist, daß das Tai Chi immer nur innerhalb der Familie weitergegeben wurde, da es zu kämpferischen Zwecken praktiziert wurde. Überfälle, Mord und Totschlag waren an der Tagesordnung.



Es wird immer wieder gesagt "Tai Chi sei uralt". Stimmt dies?
Wenn man die Vorläufersysteme dazuzählt, dann gehen die "Daten über die Entstehung" bis auf den Gelben Kaiser (2697-2597 v.u.Z.) bzw. Lee Ho Hsieh (ca. 1110 v.u.Z.) zurück. Demzufolge ist Tai Chi "über viele tausende Jahre alt". Geht man von dem Begriff "Tai-Ji" aus, so gibt zwei große Unterschiede der Bedeutungen: Tai Chi wird als ein philosophisches Prinzip betrachtet. Hierbei bedeutet Tai Chi "höchster Dachfirst", das höchste Äußerste".

Das Tai-ji ist, was wu-ji hat beboren.
Es ist von Yin und yang die Mutter.
Bewegt man diese, dann ist Trennung,
Beruhigt man sie, dann ist Vereinigung


Betrachete man "Tai Chi Chuan" als Kampfsystem, so finden sich schriftliche Aufzeichnungen hierüber erst im 17. bzw. 18. Jhd. Der Begriff taucht allerdings nur in Überschriften von Abhandlungen auf: z.B. "Abhandlung über die 10 große Prinzipien des Tai-ji-Quan" von Chen Zhang-Xing (1771-1853). In den Texten selber wird der Begriff nicht verwendet. Erst in späteren Texten von Chen Xin (1849-1929) werden Tai-ji und Tai-ji-quan häufiger gebraucht.

Erst ab Mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts ist der Name Tai-Ji-Quan etabliert. Ab dieser Zeit wird auch dem gesundheitlichen Aspekt Rechnung getragen. Es erscheinen vermehrt Publikationen zu diesem Thema. Seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts werden sie in vielen Darstellungen sogar in den Vordergrund gestellt. Und ab den fünfziger Jahren wird eine vereinfachte Bewegungsabfolge landesweit in China für die breite Bevölkerung verbreitet.



Und diese Form ist bei uns in den Köpfen und wird auch als "Schattenboxen" bezeichnet. Allerdings ist dieser Begriff hoffnungslos veraltet. Er entstand in einer Zeit als kaum einer Tai Chi kannte und man schrieb dann etwas: "Es sieht aus wie..."

Wie kam das Tai Chi in den Westen? Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts reiste Nixon zu Staatsbesuchen in die Volksrepublik China. Es war eine Zeit der Abrüstung und Entspannung. Bei den Besuchen wird er (und ebenso zahlreiche Journalisten und andere Begleiter) in Kontakt mit dem Tai Chi gekommen sein. Vermutlich in Form einer Massenvorführung(?!). Auch im Westen war "FlowerPower" angesagt und so kam nur die "softe" Variante des Tai Chi in den Westen (=USA) und von dort dann nach Europa. Erst innerhalb der letzten ca. 10-15 Jahre hat sich auch die kämpferische Ausübung wieder verbreitet. Jedoch herrscht immer noch das Denken: "Tai Chi sind weiche, fließende Bewegungen ohne kämpferischen Inhaltes".

Aber Tai Chi ist viel - viel mehr!!!!


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Freitag, 20. Februar 2009

Nährstoffe: Kalium, das am meisten vorkommende Element im Menschen

Neben Kalzium und Phosphor ist Kalium das am meisten vorkommende Element im Menschen. Es kommt in allen Zellen vor und ist ein Antagonist (Gegenspieler) von Natrium, wobei es mit diesem zusammen den Säurewert des Blutes und den Wasserhaushalt regelt; Kalium ist auch notwenig für die Nervenerregungsleitung und die Muskelarbeit.

Bei Kaliummangel treten Muskelschwäche, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Koma auf. Es wird neuerdings auch vermutet, daß ein Kalium-Magel die Ursache für das Auftreten des Morbus Alzheimer ist. Ein Zuviel an Kalium wird vom Körper wieder ausgeschieden. Eine Überdosierung kann somit nicht erfolgen.

Der geschätzte tägliche Mindestbedart (nach DGE; Nährwerttabelle) beträgt für Kinder unter 4 Jahre 1000 mg, gestaffelt aufsteigend für Kinder bis 15 Jahre 1900 mg. Für Personen ab dem 15 Lebensjahr werden täglich 2000 mg als Mindestbedarf (damit keine Magelerscheinungen auftreten) angegeben. Stillende und Schwangere sollen ebenfalls 2000 mg zu sich nehmen. In dem Buch über die Heilwirkung von Nährstoffen werden sogar Werte im Bereich von 1875 bis 5675 mg angegeben (Dr. Lothar Burgerstein)

Normalerweise nimmt man über den Genuß von Gemüse und Obst genügen Kalium auf. Werden jedoch bestimmte Medikamente eingenommen, dann sollten die Mengen erhöht werden. Zu den Medikamenten zählen Thiazid-Diurtika, Digitalis und Corticoide. Auch ein plötzlicher Durchfall kann zu einem Mangel an Kalium führen. Gefährdete Personen sind generell chronisch Kranke, bedingt durch die Medikamente und Alkoholiker. Nach einem ergiebigen Saunabesuch kann es ebenfalls zu einem Kalium-Abfall kommen mit den o.g. Beschwerden. Diabetikern wird empfohlen, täglich Kalium zusätzlich zu sich zu nehmen, weil der Bedarf an Kalium bei Diabetikern sehr groß ist (nach Pfeiffer,C. C., 1978).

Die Aufnahme über Mineral- und Heilwässer ist eher gering. So hat Heppiner nur 53 mg pro Liter. Alle andern Marken liegen noch darunter. Apollinaris (30) liegt im Mittelfeld, während Evian mit nur 1 mg pro Liter im untersten Feld anzusiedeln ist. Deshalb immer auf die Angaben auf dem Etikett achten.

Kalimreiche Nahrungsmittel sind z.B. grünes Gemüse, Früchte, Weizenkeime und Nüsse


Beispiele für Nahrungsmittel, die einen hohe Kaliumwerte (jeweils pro 100 gr) haben:

Nüsse: Mandeln (775), Cashewnüsse (480), Erdnüsse geröstet (700), Sonnenblumenkerne (920)

Gemüse: reife Sojabohnen (1700), Kuherbsen (1000), alle Gemüsesorten (200-400), Avocado (600), Rosinen (760)

Diverses: Brauerhefe (1900)


Rezept Kartoffelpuffer / Reibekuchen

 für eine starken Kaliumausgleich: 3130 mg Kalium

500 gr Kartoffeln [5 X 400 mg = 2000 mg]
2 Zwiebeln (je nach Größe) [2 X 160 mg = 320 mg]
Salz, Pfeffer, Muskat evtl. nach Geschmack)
Mehl (zum Eindicken, falls die Kartoffeln zu wässrig sind)
2 Eier [2 X 130 mg = 260 mg]
Öl (zum Ausbraten) [0 mg = 0 mg]
500 ml Apfelmus als Beilage [5 X 110 mg = 550 mg]

Danach sich allerdings zum Schlafen hinlegen und genüßlich verdauen!


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Montag, 16. Februar 2009

Alzheimer - Altersdemenz: Ursache endlich entdeckt?

Im Jahre 2002 wurde das Gen DREAM gefunden, welches wesentlich an der Schmerzverarbeitung beteiligt ist. Gleichzeitig scheint es auch einen großen Einfluss auf das Lernen und die Gedächtnisleistung zu haben.

"Ein Zusammenhang mit der Entstehung von Morbus Alzheimer ist nach Ansicht der Forscher nicht unwahrscheinlich" stellte das Neurobiologen Ángel Manuel Carrión von der Universität Pablo de Olivade in Sevilla fest. Bereits Mitte 2008 wurden Studien veröffentlicht, die eine Entgleisung der Kalziumregulation als eigentliche Ursache der Alzheimer-Erkrankung nahe legen. Die bekannten Ansammlungen von Amyloid-Protein wären demnach ebenfalls als Folge des abnormen Kalziumstoffwechsels der Gehirnzellen zu interpretieren.

Somit scheint die Kalzium-Balance sowohl Schmerzwahrnehmung als auch Gedächtnisleistung und Gehirnalterung zu beeinflusst. Dies ist ein interessanter Ansatz für die Behandlung des Morbus Alzheimer, aber auch für die vielen chronisch Schmerzkranken.

gefunden auf: www.scinexx.de; 16. Feb. 2009


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Blutgruppendiät - Ist dies meine ideale Diät?

Eine seltene Stilblüte ist die Blutgruppendiät. Der Begründer (Peter d´ Adamo, USA, 1996). Seine These: Menschen vertragen einige Nahrungsmittel besser als andere, je nach dem, welcher Blutgruppe sie angehören. Der Grund liegt für d´ Adamo in Lebensmittel-Eiweißen, so genannten Lektinen, die mit dem Blut reagieren. Einige Lebensmittel lösen bei Menschen bestimmter Blutgruppen eine Abwehrreaktion des Immunsystems aus, ihr Blut verklumpt. Seine Thesen führt der Amerikaner auf das versetzte Entstehen von Blutgruppen in der Evolution zurück.

Blutgruppe 0 sei vor 40.000 Jahren entstanden, als der Mensch als Jäger und Sammler sich vorwiegend von Fleisch ernährte. Deshalb rät d´Adamo den Menschen dieser Blutgruppe vor allem zu tierischen Nahrungsmitteln.

Blutgruppe A sollte auf eine vegetarische Ernährung achten, viel Getreide und Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst werden von d´ Adamo empfehlen. Zurückhaltung ist bei Fisch und Milchprodukten gegeben.

Blutgruppe B verträgt Wild, Hammel, Lamm und Tiefseefische wie Kabeljau und Lachs besonders gut. Hühnerfleisch und Schalentiere sollten vermieden und Getreide und Hülsenfrüchten reduziert gegessen werden. Milch, Obst und Gemüse sind gut verträglich.

Blutgruppe AB sollte vorwiegend auf vegetarische Kost zurückgreifen, um abzunehmen. Ab und zu sind auch Fleisch und Milchprodukte erlaubt.

Rezepte und nähere Angaben zu den Blutgruppen Diäten findet man auf der Webseite zum Thema Abnehmen mit…

Die Diät hat begeisterte Anhänger - aber auch erbitterte Gegner. Aber entscheiden Sie selbst. Auf dem folgenden Video erhalten ärztlichen Rat, welche Diät für welchen Typ am Besten anschlägt:

Wie man eine richtige Diät auswählt

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Blutgruppen - Bedeutung im Westen

In einer dunklen Höhle namens El Sidron im nordspanischen Asturien fanden Forscher die versteinerten Skelette von zwei Männern, die vor 43.000 Jahren lebten. 250.000 Jahre beherrschten die Neandertaler Europa. Sie überstanden drei Eiszeiten, bis sie vor 30.000 Jahren von der Erde verschwanden. Diese Neandertaler gaben den Wissenschaftlern ein in ihren Genen verborgenes Geheimnis preis: Sie hatten die Blutgruppe 0 – genauso wie viele moderne Menschen von heute.

Für uns „Westler“ ist die Blutgruppe nur wichtig bei einer eventuellen Blutübertragung. Somit sollte bei einem Blutspendetermin unbedingt diese Information in den Blutpaß eingetragen werden. Allerdings wird vor einer Blutübertragung immer noch eine sogenannte Kreuzprobe gemacht, um zu überprüfen, ob die Blutqualitäten sich untereinander vertragen oder ob es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen kann: Erhält beispielsweise der Träger der Blutgruppe B eine Transfusion mit Blut der Gruppe A, so bewirken die auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befindlichen Antigene der Gruppe B bei dieser eine Blutverklumpung (Agglutination), da sich die Antikörper gegen die Oberflächenmoleküle des Spenderblutes der Gruppe A wenden. Es kommt zu Immunreaktionen, die bis zum Kreislaufkollaps führen können. Nur die Blutgruppe AB besitzt keinerlei Antigene. Neben der Blutgruppe ist auch der sogenannte Resusfaktor (pos./neg.) wichtig.

Am 14.11.1901 veröffentlichte der österreichische Bakteriologe Karl Landsteiner erstmals seine Entdeckung über die unterschiedlichen Blutgruppen in einer Fachzeitschrift und gilt damit als deren Entdecker. Gemeinsam entdeckten Karl Landsteiner und Alexander Salomon Wiener 1937 das Rhesussystem. Eine Bezeichnung einer genauen Blutgruppe wäre somit: Blutgruppe A rh pos, Blutgruppe 0 rh neg, …

Die Entdeckung dieser Unterscheidungsmerkmale im Blut sind also erst seit ca. 100 Jahren bekannt. Sie wurden in einer Zeit getätigt, als man den „Menschen“ nach äußeren Merkmalen zu klassifizieren versuchte. So wurden ganze Mengschengruppen und z.B. deren Intelligenz nach Kopfgröße, Nasengröße etc. eingeteilt. (vg. Drittel Reich und deren Einteilung der Menschen). Was liegt also näher, als das System der Einteilung von Chraktereigenschaften auf so essentielle Bestandteile wie die Blutgruppen anzuwenden. (vgl. Blutgruppen und Charakteranalyse in Japan)


Falls man eine seltene Blutgruppe (AB) haben sollte, so wäre es gut sich in einem Register für mögliche Blutspender bzw. Knochenmarkspender eintragen zu lassen (Bsp.: gültig für die Schweiz), damit man im Notfall auf dieses Reservoir zurückgreifen kann. Der Normalfall ist A bzw. 0. Dann kommt B und am seltesten ist AB. Allerdings sind diese Werte je nach den einzelnen Ländern unterschiedlich verteilt. Die Tendenz bleibt jedoch erhalten. Als „Universalspender“ gilt der Typ 0, da er sich am besten mit allen andern Blutgruppen verträgt. Als weiters Unterscheidungssystem wird heute auch noch das Kell-System herangezogen. Über die eigentliche Vererbung ist man sich aber noch nicht ganz im klaren.

Vor großen eigenen Operationen kann man heute auch „Eigenblutspenden“ anlegen und einlagern lassen. Man ist dadurch blutmäßig autarkt und kann somit auf fremdes Blut verzichten. Viele Patienten tun dies mittlerweile, wenn sie eine Operation längerfristig planen können.

Video 1: Erster Blutwerte erhält man direkt beim Spenden ....
Teil 1

Video 2: weiter dann im Labor.

Teil 2

Der genaue Weg wird hier auf den beiden Videos sehr gut dokumentiert.



In Schweden werden seit 1975 Blutproben von jedem Staatsbürger eingelagert. Bei jedem Säugling wird mit einem kleinen Stich in die Ferse eine Blutprobe entnommen und sie wird im PKU-Register (eine staatliche Biobank) eingelagert. Dort wird die Probe auf Krankheiten hin untersucht, deren Symptome erst in einem späteren Lebensalter sichtbar werden könnten. Die Probe wird gelagert und darf für Forschungszwecke - und ausschließlich für Forschungszwecke - verwendet werden.

Positiver Aspekt: Man kann Krankheitsforschung betreiben und sogar Verbrecher ausfindig machen. Der letzte öffentlich bekannt gewordene Fall stand im Zusammenhang mit der Suche nach dem Mörder der Außenministerin Anna Lindh 2003. Damals war im PKU-Register tatsächlich das letzte Puzzleteil gefunden worden, um den Mörder zu überführen.

Negativer Aspekt: Man könnte „vorausschauende“ Selektion betreiben und mögliche „unwirtschafltiche“ Angestellte schon im Vorfeld „aussortieren“. Man kennt dies ja bereits heute: junge Frauen werden seltener eingestellt, weil sie ja schwanger werden könnten.

Auch in Deutschland kann man die Nabelschnurblut einfrieren lassen. Ob dies nur ein „Geschäftsmodell“ ist oder auch einen wirklichen Nutzen für den Patienten hat, wird die Zukunft zeigen. Die Möglichkeiten der Nutzung dieser Zellen steigt stetig und somit auch die Möglichkeit positiv auf Krankheiten (Hirnschaden, Diabetes, Leukämie…) reagieren zu können. Ob irgendwann die Kassen mitspielen? Wer weiß.


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Charakteranalyse nach Blutgruppen - was steckt dahinter?

Kennen Sie Ihre Blutgruppe? Nein. Dann ist dies für Deutschland fast normal. Nicht jedoch für Japan. Dort kennt jeder seine Blutgruppe und sie hat fast die Bedeutung wie hierzulande das Sternzeichen. In Japan werden den einzelnen Blutgruppen (A, B, AB, 0) ganz spezifische Charaktereigenschaften zugewiesen.

Gruppe A: Der „Bauer“
Positive Züge: Aufrichtig, schöpferisch, einfühlsam, umsichtig, hart
Negative Züge: Anspruchsvoll, zu ernst, konservativ, kompromisslos

Gruppe B: Der „Jäger“
Positive Züge: Ausgelassen, tatkräftig, heiter, interessiert, liberal, kontaktfreudig
Negative Züge: Egoistisch, unverantwortlich

Gruppe AB: Der „Humanist“
Positive Züge: Gelassen, beherrscht, überlegt, effizient, rational
Negative Züge: Kritisch, unentschlossen, schüchtern

Gruppe O: Der „Krieger“
Positive Züge: Liebenswürdig, gesellig, optimistisch.
Negative Züge: Eitel, achtlos, arrogant


Begründer dieser Idee war der japanische Psychologe Furukawa Takeji (1927) und dessen Nachfolger Nomi beschrieb seinen Ansatz mit den Worten: „Jeder Teil von Ihnen - ob Nase, Augen, Haare oder Gehirn - trägt die gleiche Blutgruppe. Es erscheint nur natürlich, dass Ihre Persönlichkeit und Ihre Gefühle [davon] auch beeinflusst werden.“

Dies ist an sich nicht weiter schlimm. Aber wenn bei der Einstellung vom Personalchef nach der Blutgruppe gefragt wird, Geschäftskontakte zustande kommen oder auch nicht, dann fragt man sich nach dem wissenschaftlichen Hintergrund dieser These. Eine Anfälligkeit für bestimmte Gebrechen ist durchaus auch von der Blutgruppe abhängig, ein eindeutiger Beweis über einen Zusammenhang Blutgruppe und Persönlichkeit steht wissenschaftlich aber noch aus.



Nomi zufolge handelt es sich bei Menschen mit Blutgruppe A um reservierte, pünktliche und regelkonforme Personen, während solche mit Blutgruppe 0 eher aufgeschlossen und individualistisch seien – A ist sowohl in Japan als auch in Deutschland der häufigste Blutgruppe, während 0 in Afrika die größte Gruppe darstellt. Nach japanischer Einteilung wäre der "Bauer" in Japan und Deutschland vorherrschend, in Afrika jedoch der "Krieger".


In einer dunklen Höhle namens El Sidron im nordspanischen Asturien fanden Forscher die versteinerten Skelette von zwei Männern, die vor 43.000 Jahren lebten. 250.000 Jahre beherrschten die Neandertaler Europa. Sie überstanden drei Eiszeiten, bis sie vor 30.000 Jahren von der Erde verschwanden. Diese Neandertaler gaben den Wissenschaftlern ein in ihren Genen verborgenes Geheimnis preis: Sie hatten die Blutgruppe 0 – genauso wie viele moderne Menschen von heute.


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Samstag, 14. Februar 2009

Sind Impfungen sinnvoll - oder schaden sie eher?

Es gibt über das Impfen sehr geteilte Meinungen. Die einen verteufeln sie, die anderen schwören auf sie.

Ich habe im Web einen Vortrag über die Geschichte und die neuzeitliche Entwicklung des Impfens gefunden. Es werden Daten über die Nebenwirkungen bei Impfungen aber auch deren "Erfolge" aufgezeigt. Es handelt sich um 12 Videos zu unterschiedlichen Themen.

Anita Petek redet auf der Anti Zensur Konferenz 2008 und sagt sinngemäß: "Die Pharma Industrie benutzt die von ihnen geschürte Angst, um Geld mit ahnungslosen Menschen zu machen"

Die Geschichte des Impfens ist noch gar nicht so alt. Einer der Väter ist Louis Pasteuer (1822-1895). Aber wie hat er seine Entdeckungen gemacht? Auf welchen Versuchszahlen beruhen seine Erkenntnisse? Das Video gibt Aufschluß. Teil 1 Eine Chronik der Entwicklung und der Einführung der Impfstoffe findet man im Zeitraum von 1796 (erste Versuche mit Pocken-Impfungen) bis 2006 (Gebährmutterhalskrebs).

"Impfkritiker argumentieren, dass es Krankheiten und Spätfolgen gebe, die als Nebenwirkungen von Impfungen oder anderen Inhaltsstoffen von Impfungen gesehen werden können. Als Spätfolgen von Impfungen wurden beispielsweise Allergien, Asthma oder plötzlichen Kindstod angeführt. Solche Aussagen wurden über viele Studien entkräftet " wikipedia: Impfungen Die Gegenargumente finden sich auf den Videos Teil 5 und folgende. "Die Rate der Meldungen hängt trotz der gesetzlichen Meldepflicht von der Motivation und Fähigkeit der Ärzte ab, weshalb mit einer Dunkelziffer gerechnet werden muss. Daher ist die Spontanerfassung allein nicht geeignet, die Häufigkeit von Impfnebenwirkungen abzuschätzen." (wikipedia "Impfungen")


Das Wort Virus bedeutet "Gift". Heute benennt man damit ein Konstrukt, welches weder Pflanzen noch Tier ist: Eine Hülle, die einen DNA- bzw. RNA-Strang umhüllt. Wie entstanden die modernen Denkmodelle, man könne eine Krankheit durch eine Impfung besiegen. Oder haben sich einfach die Lebensumstände geändert, so daß diese Krankheiten einfach nicht mehr ausbrechen können? Teil 2


Impfschäden erkennt man nicht sofort, sondern werden erst in der Zukunft sichtbar, und dann ist es schwer einen direkten Zusammenhang nachzuweisen.

Im Vortrag werden die "alten Impfstoffe" und die "neuen Impfstoffe auf gentechnische Basis" benannt. So sind 80-100 verschiedene Inhaltsstoffe innerhalb der Impfstoffe enthalten. Stoffe, die nicht im Beipackzettel enthalten sind. Auch die Zulassungsbehörden in der BRD, Östereich, Schweiz wissen nicht immer, was im Impfstoff enthalten ist ("Dies sei ein Betriebsgeheimnis der Firma"). In der Regel werden die ersten 5 Jahre der Zulassung eines Medikamentes als klinische Zulassung gewertet (lt. Frau Petek) Teil 3


In diesem Video werden die Zusatzstoffe der Impfstoffe und deren Auswirkung auf die Kinder besprochen... Teil 4


... und noch weitere Nebenwirkung bei Kleinstkindern Teil 5


Können "Diabetes, MS, Meningestis, Enzephalitis, GBS, chronische Müdigkeit, Unruhe, Bettnässen, Schlafstörungen, Wachstumsstillstand, Entwicklungsstörungen" Folgen von Impfungen sein. Frau Petek belegt dies mit deutlichen Beispielen. Es werden Zahlen von schwere Reaktionen nach Impfungen in der BRD genannt, wohlwissentlich, daß dies nur die Spitze des Eisberges ist. Meist treten Symptome wie Unwohlsein, Fieber, Kopfschmerzen auf. Diese werden dann als "der Körper fängt an zu reagieren" gewertet. Teil 6


Wissen Sie wie Statistiken erstellt werden? Was sage Wirksamkeitsstudien wirklich aus? Hören Sie das „Märchen“ Impfungen können Krankheiten „ausrotten“. Teil 7


Kann eine Impfung vor einer Krankheit schützen? Viele sagen ja, Beweise spechen auch dagegen. Eine Erkrankung ist trotz Impfung möglich. Viele außereuropäische Länder (Übersicht der deutschen Tropeninstitute) verlangen bei der Einreise einen Nachweis über einen aktiven Impfschutz. Welche Impfungen notwendig, empfohlen oder überflüssig sind können dort nachgelesen werden.

Empfohlene Impfungen seitens der Gesundheitsämter innerhalb der BRD übernimmt die Krankenkasse. Andere Impfungen müssen selber bezahlt werden. Die mögliche Kosten für die Impfungen finden sich auf der Webseite von "Impfschaden" Dort befindet sich auch ein private Meldemöglichkeit von Impfbeschwerden. Teil 8


Ab diesem Teil der Videoserie werden Zuschauerfragen beantwortet: Wie hat Pasteur seine Versuche durchgeführt (Hunde, Kaninchen = Versuchskaninchen) // Ich habe meine Kinder gegen Masern, Mumps, Röteln etc. geimpft, was nun... // geimpfte Personen bekommen öfters Allergien, wie ist der Zusammenhang // Wie bekommt man die Impf-Gifte wieder aus dem Körper // Wie umgeht man Impfnachweise für Auslandreisen Teil 9


weitere Frage: Reiseimpfungen // Umgang mit Ärzten, die sehr von Impfungen überzeugt sind (Studien, Veröffentlichungen von anderen Ärzten) // Impfen schützt nicht vor der Krankheit - man bekommt eine Krankheit nur, wenn der Körper es für seine Entwicklung braucht // kann man erkranken ohne das man etwas merkt? Teil 10


weitere Fragen: Jeder ist für seine Gesundheit verantwortlich // Enderlein-Theorie // Ist eine Thetanus-Impfung zwingend notwenig? Wie wirkt eine Thetanus-Impfung: Prinzip "Entgiftetes Gift-Impfung"
Teil 11


Es wird Schlußbetrachtung gemacht und Blick auf die Zukunft gewagt. Wird sich der Gedanke der "Gesundheit" in der Zunkunft verändern?
Teil 12



Kann man nun grundsätzlich sagen, daß die "klassischen" Ärzte für und die "alternativen bzw. homöopatischen" Ärzte gegen die Impfung sind? Auch innerhalb dieses Lagers wird munter gestritten. Aber was sagt der Altvater Hahnemann dazu? "Hahnemann muss sich mit der Durchführung der Impfung und der Weiterimpfung der Kuhpocken von Arm zu Arm gut ausgekannt haben. Das Krankenjournal aus dem Jahre 1802 gibt die Krankengeschichte einer "Impfkrankheit", d.h. einer Reaktion auf eine kurz vorher stattgefundene Pockenimpfung, wieder, die Hahnemann detailliert beschrieb und dabei von der "enthaltenen Feuchtigkeit" als "die sicherste zum Impfen" berichtet." Österreichische Apothekerkammer



Einige interessante Webseiten:
1) www.impfschaden.info Erfahrungsberichte und Kontakte

2) Ein gute Infoseite zum Thema Impfen Impfproblematik

3) Neben der "Biologie" finden sich hier auch rechtliche Aspekte auf der Webseite Notizen aus einem Vortrag

4) Die neuen Impfwelle: Gebährmutterhalskrebs sachliche Informationen

5) Deutsche Gesell. für Tropenmedizin und internationale Gesundheit Impfpass




Mehr zu diesem Thema:

1) Die Geschichte des Impfens // Ist Impfen sinnvoll oder schadet sie eher? // Was die Pharmazeutische Industrie verschweigt ...hier

2) Masern - Impfen oder doch lieber nicht? hier

3) Aufarbeitung von Statistiken durch die BRD - EU- WHO: hier

Freitag, 13. Februar 2009

Norovirus – Brechdurchfall legt Schulen, Krankenhäueser und Betriebe fast lahm

Immer wieder tritt fast epidemieartig diese Noroviren-Erkrankung auf. Was sind Viren, wo kommen sie her und gibt es ein Heilmittel?


Ein Virus ist ein „Organismus“, der nur aus einer Hülle und einem RNA-Strang besteht. Er ist alleine nicht lebensfähig und benötigt für seine Vermehrung eine Wirtszelle. Der Virus dringt in die Zelle ein und „programmiert“ diese zu seinen Zwecken um und fängt an sich zu vermehren. Der Name "Virus" wurde von Louis Pasteuer, dem "Begründer der Impf-Technik". (vgl. Video über die Geschichte der Impf-Techniken)


Wie alt dieser Virus ist, weiß keiner so genau. Entdeckt wurde er 1968 in Norwalk, einer amerikanischen Kleinstadt, als viele Bewohner Symptome einer „Magen-Darm-Erkrankung“ zeigten. 1972 konnte der Virus erstmalig durch eine elektronenmikroskopische Untersuchung nachgewiesen werden und heißt seitdem „Norwalk-Virus; im Jahres 2002 wurde dann daraus der sogenannte Norovirus. Eine epedemieartige Ausbreitung geschah im Januar 2007 auf dem Kreuzfahrtschiff Quenn Elizabeth II. Dabei erkrankten in kürzester Zeit ca. 300 Menschen an der Magen-Darm-Grippe.


Der Virus ist sehr widerstandsfähig und kann auch außerhalb des menschlichen Körpers längere Zeit überleben. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion (Nießen), direkten Kontakt (Händeschütteln, Türklinken etc.) und über Lebensmittel. In dem Artikel von Prof. Botzenhardt beschreibt er die Möglichkeit der Übertragung über den Weg des Trinkwassers. Die Inkubationszeit dauert ca. 1-3 Tage, die Erkrankung einige Tage und eine Immunität wird nicht eintreten, da nur wenige Antikörper hergestellt werden. Man kann sich also mehrmals anstecken!


Da es keine Medikamente und somit auch keine Impfung (vgl.: Video über eine Impfung) direkt gegen den Virus gibt, sind Hygiene, Desinfektion und Abkochen die wichtigsten Mittel gegen den Virus. Nach jedem Toilettengang unbedingt die Hände mit Seife, Desinfektionsmittel oder Alkohol behandeln. Lebensmittel und Wasser immer gekocht zu sich nehmen. Beschmutze Kleidung unbedingt auskochen und separat von anderer Kleidung waschen. Enge Räume mit vielen Menschen vermeiden, evtl. sogar Mundschutz und Handschuhe tragen.


Die Symptome sind spontanes Erbrechen und Durchfall. Es ist eine körpereigene Reaktion, diesen Virus schnellstmöglich aus dem Körper zu entfernen. Nicht der Virus ist so gefährlich, sondern der große Flüssigkeitsverlust und somit die Schwankung im Elektrolythaushalt des Körpers lösen die Probleme (Kopfschmerzen, Mattigkeit, Krankheitsgefühl) aus. Die Symptome können innerhalb weniger Stunden auftreten und sehr heftig sein (Durchfall, Erbrechen, körperlicher Zusammenbruch). Der große Flüssigkeitsverlust kann in schweren Fällen den Tod herbeiführen. In schweren Fällen unbedingt den Arzt aufsuchen, bzw. ins Krankenhaus gehen. Dort kann eine intravenöse Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten erfolgen.




www.docmorris.com


Obwohl die Symptome nur kurz auftreten, kann der Betroffene bis zu 14 Tage danach noch Viren ausscheiden und so zu einer Verbreitung beitragen. Deswegen bitte auch nach dem Abklingen die Hygiene hoch halten. Für eine Erkrankung reichen 10-100 Virus-Partikel aus. In 1 Gramm Stuhl sind ca. 10 Millionen Virus-Partikel enthalten. Deswegen: Hygiene nach dem Toilettengang!!!! Prof. Botzenhardt beschreibt in seinem Artikel die Möglichkeit der Übertragung über den Weg des Trinkwassers.


Was kann man gegen die Übelkeit und die Durchfälle tun?

Direkte Medikamente gibt es bei einer Norovirus Infektion nicht, aber die Volksmedizin kennt einige Hilfsmittel:

1 EL Apfelessig in 1 mittleren Glas (abgekochtem) Wasser verrühren und dann schluckweise trinken.

Sehr (!) salzhaltige Speisen zu sich nehmen. Salz (NaCL) spaltet sich im Magen auf und bildet sich zu HCL (Salzsäure) und wirkt im Magen desinfizierend. Nicht der Geschmack steht hier im Vordergrund sondern die Salzzufuhr.

Sehr (!) scharfes Essen. Fördert die Produktion von Verdauungssäften und wirkt so im Darm desinfizierend. Nicht der Geschmack steht hier im Vordergrund sondern die Wirkung der Gewürze auf die Verdauung.

1 TL Schwedenkräuter (Kräuterextrakt auf Alkoholbasis) in 1 Glas Wasser (abgekocht) schluckweise trinken. Evtl. mehrmals täglich. Warum: ? – aber es funktioniert.

Bitterer (!) Grüner oder Schwarzen Tee (wirkt zusammenziehend)


Um später den Elektrolythaushalt wieder herzustellen kann man spezielle E.Lösungen in der Apotheke kaufen. Oder:

Gesüßter Tee (Kohlenhydratzufuhr, Flüssigkeitszufuhr)

Orangensaft trinken. Wirkt ausgleichend auf den Elektrolythaushalt.

Hühnerbrühe trinken



Wie vermeide ich die Norovirus-Erkrankung?

Hygiene – Hygiene – Hygiene

Bei den ersten Anzeichen von Magengrummeln sofort die oben genannten Maßnahmen gegen Übelkeit ergreifen. Abstand halten. Nur abgekochte Lebensmittel zu sich nehmen (keine Salate, Muscheln etc.). Viel Schlafen und Trinken.



Zum "Darmreinigen" ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen. Möhren (Zellusose), Äpfel (Pektine) etc. vor dem Schlafen gehen essen. Diese Lebensmittel "scheuern" den Darm durch und entfernen noch die letzten Reste aus dem Darm.

Biologisches Desinfektionsmittel:


Montag, 2. Februar 2009

Grippewelle in Deutschland

Nun rollt sie wieder einmal: die Grippewelle. Doch wie unterscheide ich eine echte Grippe von einem grippalem Infekt, bzw. einer leichten Erkältung?

Eine echte Grippe hat seinen Ursacher bei einem Virus, dem sog. Influenza-Virus. Es gibt die Typen A, B und C, wobei nur die "Grippe A" (schwere bis lebensgefährliche Krankheitsverläufe) und "Grippe B" (mittelschwere K.) für den Menschen gefährlich sind. Leider verändern sich Erreger regelmäßig, so daß permanent ein neuer Impfstoff produziert werden muß.

Übertragen wird der Virus durch Tröpfcheninfektion, so daß große Menschenmassen als ideale Verbreitungsorte gelten. In den kalten Jahreszeiten sind die ersten Eintrittsort, die Schleimhäute, starkt strapaziert (kalte Luft, geringe Luftfeuchtigkeit) und der Virus kann ungehindert die körpereigenen Schutzsysteme überwinden. Die Kälte an sich ist keine Ursache für die Grippe, da diese auch in den Sommermonaten oder sogar in den Tropen auftreten kann.

Die Ansteckungsgefahr für die Umwelt (Arbeitskollengen, Familie...) besteht 1-2 Tage vor dem ersten Ausbruch der Krankheitssyptome bis noch für etwa 7 weitere Tage nach Ausbruch der Erkrankung.


Was sind die ersten Krankheitszeichen: ein allgemeines Krankheitsgefühl, Gelenk- und Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit. Auch kann die Grippe mit Fieber (evtl. bis über 41 Grad) verbunden sein.

Was tun, wenn es einen erwischt hat: Nun, man sollte sich ungedingt krank schreiben lassen und nicht zur Arbeite quälen. "Man ist ja unerstetzlich", " So schlimm ist das doch noch gar nicht". Damit tut man sich und der Umgebung keinen Gefallen. Wenn man das Gefühl hat, daß der Körper die Erkrankung nicht selber meistern kann, dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es gibt sog. Neuraminidase-Hemmer, also Medikamente, die die Vermehrung der Viren unterbinden können.

Hausmittel: Ansonsten: viel Schlafen, viel Trinken, damit die Stoffwechselprodukte der Viren, (= Giftstoffe für den menschlichen Körper) ausgeschieden werden können. Die altbekannten Fußwickel können Fieber absenken. Wenn der Körper kein Verlagen nach Speisen hat, so sollten Sie dies respektieren. Eine "Diät" hat noch niemandem geschadet. Der Körper ist sowieso mit der Erkrankung beschäftigt. Irgendwann verlangt der Körper wieder nach Essen und dann hat sich bestens eine leichte Hühnersuppe bewährt. Tees dienen der Flüssigkeitsaufnahme, können aber auch die Ausscheidung der Leber unterstützen. Auch helfen viele Kräuter dem menschlichen Körper. Mehr dazu auf diesem Video: Herbstgewürze

Vorbeugende Maßnahmen: sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Haut und der Lunge. Bedingt durch die Kälte verengen sich die Kapillaren und versorgen so die äußersten Hautschichten nicht mehr so optimal mit Blut, wie das in wärmeren Jahreszeiten der Fall ist. Man erkennt dies an der trockeneren Haut im Winter. Auch leichtes Joggen oder intensives Spaierengehen trägt zu einer Anti-Grippe-Therapie bei, da die Viren keinen Sauerstoff vertragen. (Für Viren ist Sauerstoff Gift). Bei den Tees kann man auf die Kräuterzusammenstellungen der Maria Treben zurückgreifen: Holunderblüten, Huflattich, Kamille, Lindenblüten,Löwenzahnwurzeln, Walderdbeerenbllätter und Wiesengeißbart.



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Auch schwören Leute auf die präventive Wirkung der Schwedenkräuter (Bestellmöglichkeit: Schwedenkräuter ): 1 TL Schwedenkräuter auf 1 Glas Wasser. Dieses mogens getrunken - und man bekommt keine Grippe. Andere Personen schwören auf die Wirkung von Wasservater Kneip (Kneipsche Güsse). Hat man sich einen Husten zugezogen, so wirken Tees mit Efeu ganz wunderbar schleimlösend (Maria Treben). Daneben gibt es noch sog. Heilpilze, die eine starke entgiftende Wirkung haben. Auch viele homöopathische Mittel sind auf dem Markt erhältlich.

Allgemein wichtig ist, daß der Körper immer gut entgiftet wird. Dies kann mittels bestimmter Lebensmittel, Tees, Bäder, Kneippsche Anwendungen, Joggen oder Wandern erfolgen. Hören Sie auf den Körper, wenn dieser nach vermehrter Ruhe und Schlaf verlangt. Meiden Sie große Menschenansammlungen und benutzen Sie gezielt die Seife als "antivirales Mittel". Auch Sport sollte bei einer Grippe nicht ausgeführt werden. Zum einen ist die Verletzungsgefahr erhöht, aber auch das Immunsystem wird strapaziert, da der Körper auf Regeneration und nicht auf Leistung ausgelegt ist.

Wenn Sie nun in einem "Dienstleistungsgewerbe" tätig sind, dann hilft auch schon eine "gesunde" Einstellung, eine leichte Ernährung, leicht vergrößter Körper-Abstand, das Vermeiden des "Händeschüttelns". vermehrtes Desinfektieren der Hände ist zwar schlecht für die Viren, aber auch für die eigene Haut. Somit sollte ein vermehrter Hautschutz betrieben werden. Auch das regelmäßige Praktizieren von Tai Chi- und Qigong-Übungen kann eine Grippe a)generell verhindern oder b) den Ausbruch abbremsen oder c) die Abheilung beschleunigen.


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