Mittwoch, 10. Dezember 2008

Osteopathie -Hessen und der Rest der BRD

Osteopath mit staatlicher Anerkennung
Hessen schafft einen neuen Therapieberuf.

"Die Osteopathieausbildung ist lang, die Anwendung der Therapie nur über den umständlichen Umweg der Heilpraktikerzulassung möglich. Gleichwohl erfreut sich die Osteopathie bei Physiotherapeuten großer Beliebtheit. Die Hessen unter ihnen dürfen sich jetzt besonders freuen. Das Landessozialministerium hat eine Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO) erlassen. Wer die Vorgaben erfüllt, kann sich künftig staatlich anerkannter Osteopath "nennen".

Voraussetzung ist, dass der hoffnungsfrohe Osteopath seine Weiterbildung bei einer ebenfalls staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung hinter sich gebracht hat. Neben Physiotherapeuten dürfen sich auch Masseure und Heilpraktiker der Ausbildung stellen. Mindestens 1.350 Stunden müssen im Voll- oder Teilzeitunterricht absolviert werden. Eine teilzeitige Ausbildung darf nicht länger als vier Jahre dauern. Wollen Masseure den Weg zum Osteopathen gehen, müssen sie eine Zusatzausbildung in Manueller Therapie mit einem Umfang von wenigstens 260 Stunden erfolgreich abgeschlossen haben. Ein Medizinalbeamter leitet die Prüfung, die aus einem praktischen und theoretischen Teil besteht.

Auch alte Hasen kommen in den Genuss des Amtssiegels. Wer bereits eine Osteopathieausbildung mit mindestens 1.350 Unterrichtsstunden mit Erfolg beendet hat oder sich schon im Weiterbildungsprozess befindet, bekommt auf Antrag die staatliche Anerkennung."

Quelle: http://www.physio.de/php/meldung.php3?id=6834 (vom 2.12.2008)


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